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Was sich mit PSD3 ändert – Unterschiede & neue Anforderungen im Vergleich zur PDS2

Open Banking
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Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Viele Unternehmen wiegen sich noch in Sicherheit: „Wir haben PSD2 umgesetzt, also sind wir vorbereitet.“ Doch Vorsicht! PSD3 ist nicht einfach die logische Fortsetzung von PSD2 – es ist eine grundlegende Neuausrichtung von Open Banking. Während PSD2 vor allem Türen geöffnet hat, definiert PSD3, wie diese Türen künftig gesichert, genutzt und reguliert werden. Neue Datenschutzregeln, erweiterte Rechte für Verbraucher und strengere Sicherheitsmechanismen verlangen von Banken, Fintechs und Marktplätzen völlig neue Strategien.

Die Hauptunterscheidungsmerkmale zwischen PSD2 und PSD3 sind:

  • Erweiterte Sicherheitsmaßnahmen: 
    PSD2 führte die starke Kundenauthentifizierung (SCA) ein, während PSD3 diese Anforderungen verschärft und moderne Bedrohungen im Zahlungsverkehr durch strengere Sicherheitsvorgaben, insbesondere im E-Commerce und bei digitalen Zahlungen, adressiert.
  • Stärkung des Open Banking: 
    PSD3 erweitert PSD2, indem sie die Interoperabilität von APIs verbessert, neue Standards für Finanzdatenzugriffe setzt und den Zugang zu weiteren Finanzdaten ermöglicht. Das fördert Innovationen wie Multibanking, Instant Payments und die Integration von Kryptowährungen.
  • Erweiterte Verbraucherrechte: 
    PSD3 baut auf den Verbraucherschutz der PSD2 auf und schafft mehr Transparenz bei Gebühren, stärkere Rückerstattungsrechte und gibt Verbrauchern mehr Kontrolle über ihre Finanzdaten.
  • Einbeziehung neuer Marktteilnehmer: 
    PSD3 bezieht FinTechs, Plattformen und Marktplätze stärker in das regulatorische Rahmenwerk ein, was PSD2 noch nicht vollständig abdeckte.
  • Modernisierung und Harmonisierung: 
    PSD3 zielt darauf ab, unterschiedliche nationale Umsetzungen von PSD2 durch klarere, direkt anwendbare Regelungen zu ersetzen und den Binnenmarkt für Zahlungsdienste in der EU weiter zu stärken.
  • Technologische Anpassung: 
    PSD3 fördert den Einsatz neuer Technologien wie Blockchain und KI-gestützte Betrugserkennung, um den Zahlungsverkehr sicherer und effizienter zu gestalten.

PSD3 ist somit keine bloße Aktualisierung, sondern ein umfassender Ausbau und eine Anpassung des regulatorischen Rahmens an die aktuellen und zukünftigen Anforderungen des digitalen Zahlungsverkehrs in Europa.

Vorteile für Banken und Unternehmen aus der neuen Richtlinie

Banken und Unternehmen profitieren von PSD3 in mehrfacher Hinsicht: Die Richtlinie stärkt die Sicherheit durch modernste Authentifizierungsverfahren und Betrugsprävention, was Vertrauen bei Kunden und Geschäftspartnern fördert. PSD3 verbessert den Zugang zu Finanzdaten durch standardisierte APIs und erweitert so die Möglichkeiten für innovative Services wie Instant Payments und Multibanking. Das Ergebnis sind schnellere Zahlungsvorgänge, höhere Transparenz und bessere Kundenbindung. Zudem erleichtert PSD3 durch harmonisierte Regeln und klare Vorgaben die regulatorische Compliance und unterstützt neue Marktteilnehmer wie FinTechs, was den Wettbewerb und die Innovationskraft im Finanzsektor erhöht. So schaffen Banken und Unternehmen nachhaltige Mehrwerte und sind besser auf die zukünftigen Herausforderungen im digitalen Zahlungsverkehr vorbereitet.

Was bringt die PSD3 den Verbrauchern?

Die PSD3 bringt Verbrauchern vor allem mehr Sicherheit, Transparenz und Schutz im Zahlungsverkehr. Sie verstärkt die Betrugsbekämpfung, indem sie einen Echtzeit-Abgleich von Namen und IBAN bei Überweisungen verlangt und erweitert die Erstattungsrechte für Betrugsopfer. Zudem sorgt PSD3 für klarere Informationen zu Gebühren und Transparenz bei Kontoauszügen, was das Vertrauen in digitale Zahlungen stärkt. Außerdem gibt sie Verbrauchern mehr Kontrolle über die Weitergabe ihrer Finanzdaten an Drittanbieter durch ein Zugriffs- und Einwilligungsmanagement.

Fazit:

Die PSD3 modernisiert den europäischen Zahlungsverkehr, indem sie klare, einheitliche Regeln für Banken, FinTechs und Zahlungsdienstleister schafft. Sie stärkt die Sicherheit durch erweiterte Maßnahmen und moderne Technologien, fördert Innovationen wie Open Banking und Instant Payments und verbessert den Verbraucherschutz mit mehr Transparenz und Kontrolle über Finanzdaten. So sorgt die PSD3 für schnellere, sichere und kundenfreundlichere Zahlungen und bereitet die EU-Finanzlandschaft auf die Zukunft vor.

FAQ

Was sind die Hauptunterschiede zwischen PSD2 und PSD3?

PSD3 verschärft Sicherheitsanforderungen, erweitert den Zugang zu Finanzdaten und stärkt die Verbraucherrechte stärker als PSD2. Außerdem inkludiert PSD3 neben Banken auch FinTechs und Marktplätze in den Regelungsrahmen und fördert die Harmonisierung in der EU.

Wie verbessert PSD3 Open Banking?

PSD3 stärkt die Interoperabilität von APIs und erleichtert so den effizienten Datenaustausch zwischen Banken und Drittanbietern. Dadurch werden neue innovative Services wie Instant Payments und Multibanking besser unterstützt.

Welche neuen Sicherheitsmaßnahmen bringt PSD3?

PSD3 verschärft die starke Kundenauthentifizierung und integriert moderne Technologien wie KI zur Betrugserkennung. Zudem stärkt sie den Echtzeit-Abgleich von Zahlungsdetails, um Betrugsrisiken insbesondere im E-Commerce zu minimieren.
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